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Der DFV wehrt sich:
keine Verkürzung der Elternzeit: Familienarbeit muss anerkannt werden!
(Freiburg). Entschiedenen Widerstand erklärt der Deutsche Familienverband Baden-Württemberg (DFV) gegenüber der Forderung der Arbeitgeberverbände, die die Elternzeit drastisch verkürzen möchten. „Wer in solcher Weise in die Erziehungszeit der Eltern eingreifen will, kündigt die Partnerschaft gegenüber den jungen Familien auf und handelt kurzsichtig gegen die eigenen Zukunftschancen“, erklärt Uto R. Bonde vom DFV Baden- Württemberg. Schon vor der Erstellung des 8. Familienberichtes der Bundesregierung haben die Wirtschaftsverbände versucht die Elternzeit zu verkürzen.
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In Baden-Württemberg werden nicht alle Kinder ab 2013 einen Kita-Platz erhalten, mutmaßt der DFV, denn eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (München) ermittelte, dass der Ausbau von Kita-Plätzen auch hier deutlich hinter den Betreuungswünschen der Eltern zurück bleibt. Die Studie ermittelte einen Fehlbestand von 16,2 Prozent und damit „klafft eine große Lücke für die Familien, denen ein Rechtsanspruch zugesagt ist“, beklagt Uto R. Bonde vom DFV Baden-Württemberg. „Gespannt wird auf die Reaktion der Kommunen gewartet, die bis zum 1.August 2013 den Anspruch einlösen müssen“. Dort wird sogar befürchtet, dass nach dem Stichtag sogar Schadensersatzzahlungen fällig werden, wenn die Kita-Plätze nicht angeboten werden können. 